Rocket League verfügt über vielfältige Einstellungsmöglichkeiten der Audiofunktionen, so kannst du die Lautstärke vom Spielgeschehen, der Musik und der Spielumgebung frei einstellen.
Rocket League
Spielvorstellung
Freigegeben ab: USK-Siegel ab 6 Jahren
Pädagogische Beurteilung Spieleratgeber-NRW: ab 10 Jahren
Systeme: PC, PlayStation 4, XBox One, Nintendo Switch
Multiplayer: Offline: 1-4. Online 2 - 8 Spieler*innen
Bewertet von: Café Leichtsinn (ehemalige Gruppe)
Vertrieb: Psyonix
Spielebeschreibung
Fußballspielen mit Autos? Für viele verbindet Rocket League damit zwei Leidenschaften miteinander. Aber auch für Neueinsteiger*innen bringt das Spiel viel Spaß und spannende Matches. Die verschiedenen Arenen überzeugen durch ihre Stadionatmosphäre. Im Multiplayer-Modus kannst du super mit deinen Freund*innen zocken. Das Spielprinzip ist simpel und leicht zu verstehen: Ziel ist es, mit dem Auto einen übergroßen Ball ins gegnerische Tor zu bekommen und dabei möglichst noch ein paar coole Tricks zu zeigen. Wenn dir das in entspannten Freundschaftsspielen zu leicht ist, kannst du online in Liga- und Ranglistenspielen dein Können zeigen.
Hinweis:
Seit September gibt es Rocket League kostenlos für alle Spieleplattformen!
Unsere Bewertung
Hören
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Einzelne Geräusche und Lautstärken anpassbar
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Online-Kommunikation durch Chatfunktion
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Das Spiel ist vollständig ohne Ton spielbar
Verstehen
- Klares Spielprinzip
- Ausführlicher Trainingsbereich zum Üben
- Zwanglose, ungewertete Freundschaftsspiele oder Saison mit Ranglisten möglich
- Button Remapping wird automatisch gespeichert
- Chatfunktion im Spiel nur mit Textbausteinen möglich
- Steuerung und Kameraperspektive kann verwirrend sein
Sehen
- Einstellbarer Modus für Farbenfehlsichtigkeit (Farbenblindmodus)
- Barrierearme Farbkombination mit guten Kontrasten (Blau und Orange als Teamfarben)
- Kameraperspektive anpassbar
- Kamera-Wackeln ausstellbar
- Richtungspfeil zeigt die Position des Balls an
- Individuelles Autodesign möglich
- Arena kann im offline Modus frei gewählt werden
- einige Arenen sind unübersichtlich und erschweren den Spielüberblick
- sehr kleine Schrift in Menü und Chat (besonders im lokalen Mehrspielermodus)
- Ball durch Metalloptik teilweise schwer zu erkennen
Steuern
- Komplett freie Tastenbelegung möglich
- Einstellungen individuell für alle Spieler*innen anpassbar
- Menü leicht zu bedienen
- Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen
- Kamera kann automatisch dem Ball folgen
- Automatisches Fahren nicht möglich
Details der Bewertung
Hören
Aber auch ganz ohne Soundeffekte und Musik lässt es sich super spielen. Controller-Vibration und starke visuelle Effekte helfen zusätzlich bei der Orientierung.
Verstehen
Das Spielprinzip von Rocket League ist einfach und klar, was nicht heißt, dass es schnell langweilig wird. Dank verschiedener Schwierigkeitsstufen und Spieleinstellungen kannst du dich entweder in zwanglosen Freundschaftsspielen ausprobieren oder online deinen Ranglistenplatz verbessern.
In Rocket League kannst du dich ganz ohne Druck in interaktiven Tutorials an die Steuerung gewöhnen, einzelne Fähigkeiten verbessern oder einfach mal mit unendlichem Boost über das Spielfeld rasen. Das hat unseren Tester*innen besonders viel Spaß gemacht.
Leider gibt es im Menü viel zu lesen - falls du das nicht so gut kannst, bitte Jemanden um Hilfe. Es reicht aber, wenn du die Einstellungen nur einmal anpasst, denn sie werden automatisch gespeichert. Das spart eine Menge Zeit und Nerven, sodass du dich beim nächsten Match direkt reinstürzen kannst.
Manchmal hatten unsere Tester*innen Probleme dabei, den richtigen Spielmodus auszuwählen. Möchtest du gemeinsam mit deinen Freund*innen zu Hause spielen, musst du den lokalen Mehrspielermodus nutzen. Alle anderen Spiele finden online statt.
Sehen
Die voreingestellten Teamfarben sind blau und orange. Diese sind kontrastreich und daher gut zu unterscheiden.
Trotzdem kam es beim Testen hin und wieder zu Verwirrungen, wer in welchem Team spielt. Solltest du auf ähnliche Probleme stoßen, hilft ein Blick in die “Garage”. Hier hast du die Möglichkeit, den Autos verschiedene Lackierungen und Formen zu verpassen, so kannst du dein ganz eigenes Auto designen und weißt jederzeit wo du bist.
Neben den Autos ist der Ball das Wichtigste auf dem Spielfeld. Er hat ein metallenes Design weshalb er seine Umgebung reflektiert. Das sorgt dafür, dass er manchmal schwer zu erkennen ist, wenn du nicht so gut sehen kannst. Jedoch kannst du in den Einstellungen einen kleinen Richtungspfeil aktivieren. Dieser zeigt dir dann die Position des Balles an.
Individuell designte Autos sind natürlich cool, können aber auch für Chaos auf dem Spielfeld sorgen, besonders wenn du Probleme dabei hast Farben zu unterscheiden. Deswegen bietet Rocket League einen “Farbenblindmodus” an.
Diesen findest du in den Einstellungen unter “UI”. Aktivierst du ihn, werden alle Auto-Farben auf deinem Bildschirm durch das klassische Orange und Blau ersetzt, so ist es deutlich leichter den Überblick zu behalten!
Eines der größten Probleme von Rocket League ist die Schriftgröße. Diese ist sehr klein und hat nur einen geringen Kontrast. Besonders beim geteilten Bildschirm hatten unsere Tester*innen einige Schwierigkeiten sich im Menü und im Chat zurecht zu finden. Alle haben sich eine deutlich größere Schrift gewünscht.
Steuern
Die Steuerung lässt sich dank einer komplett frei einstellbaren Tastenbelegung auf deine Fähigkeiten und Bedürfnisse einstellen. Zusätzlich bietet das Spiel dir eine sogenannte "Ball-Kamera" an. Aktivierst du diese, folgt die Kamera jederzeit automatisch dem Ball, so kannst du dich ganz auf das Lenken konzentrieren und musst nur einen Stick benutzen.
Außerdem lässt sich die Controller-Sensibilität im Spielmenü individuell einstellen, was ein flüssiges und entspanntes Spielerlebnis ermöglicht.
Wie gut Rocket League mit motorischen Einschränkungen spielbar ist, zeigt auch unser Botschafter Dennis Winkens. Er spielt Rocket League allein mit seinem Mund. Wie das geht, siehst du in diesem Video:
„Rocket League kann schon mit wenigen Eingaben gespielt werden, was sehr nutzerfreundlich ist. Es ist zwar leicht zu lernen, aber schwierig zu meistern.“ - Dennis Winkens

Wenn ihr noch mehr von Dennis sehen wollt, schaut auf seinem Twitch- oder YouTube-Kanal vorbei!
Fazit
Trotz zahlreicher Einstellungsmöglichkeiten kam es bei den Tests immer wieder zu einigen Momenten der Unklarheit. Im Menü war es für die Jugendlichen schwer den richtigen Modus zu finden und die geringe Schriftgröße erschwerte die Lesbarkeit. Zudem ist Rocket League ein sehr schnelles Spiel, bei dem viel gleichzeitig passiert. Doch dank des Trainingsmodus und der Freundschaftsspiele konnten sich unsere Tester*innen entspannt ins Spiel hineinfinden und schnell die eigenen Fortschritte bemerken.
Die Tester*innen finden, dass Rocket League großen Spaß macht und bereits gute Lösungen für mögliche Barrieren bereithält!