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Tricky Towers

Nintendo Switch

Freigegeben ab: USK Siegel ab 0 Jahren

Pädagogische Beurteilung Spieleratgeber-NRW: Ab 6 Jahren

Systeme: Nintendo Switch, Xbox One, PlayStation 4, PC

Multiplayer: 1-4 Spieler*innen

Bewertet von: Jugendzentrum.digital

Spielebeschreibung

Tetris, aber andersrum! Das war für viele unserer Tester*innen der erste Eindruck vom Multiplayer-Spiel Tricky Towers. Das ist auch keine Überraschung, denn das Ziel des Spiels ist, herunterfallende Ziegel so zu positionieren, dass sie einen möglichst stabilen Turm ergeben. 
Insgesamt gibt es drei verschiedene Spielmodi: Rennen, Überleben und Rätsel. Die Modi sorgen für ausreichend Abwechslung, aber das Rennen kam in unseren Gruppen eindeutig am besten an. Hier muss gegeneinander möglichst schnell ein hoher Turm gebaut werden.
Spaß hatten wir auf jeden Fall, aber bricht das Spiel beim Test auf Barrierefreiheit zusammen oder ist es ein stabiler Turm?

Unsere Bewertung

Hören

3 von 3 Punkten
  • Komplett ohne Ton spielbar
  • Lautstärke von Musik und Soundeffekten gertrennt einstellbar 
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Verstehen

2 von 3 Punkten
  • Erklärung wird vor jeder neuen Runde angezeigt
  • Steuerung kann jederzeit angesehen werden
  • Verschiedene Schwierigkeiten im Mehrspieler-Modus
  • Unterschiede werden nicht ausreichend erklärt
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Sehen

1 von 3 Punkten
  • Keine Farbunterscheidung nötig
  • Keine Einstellungen für den Bereich Sehen
  • Spiel-Elemente sind teilweise zu klein und nicht vergrößerbar
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Steuern

2 von 3 Punkten
  • Nur wenige Tasten nötig
  • Kein Button Remapping möglich
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Details der Bewertung

Hören

Die Soundeffekte und die Hintergrundmusik, die während der Runden erklingen, sind für das Spielen nicht wichtig. Dadurch haben nicht-hörende Spieler*innen keine Nachteile! 

In den Einstellungen kannst du darüber hinaus die Lautstärke von Musik und Soundeffekte getrennt voneinander einstellen.

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Verstehen

Egal welcher Spielmodi ausgewählt ist, das Prinzip und die Steuerung sind immer gleich. Die Ziegel kommen automatisch herunter. Sie können gedreht und nach unten bewegt werden, außerdem gibt es (je nach Schwierigkeit) dunkle und weiße Magie. Die weiße Magie hilft dir dabei, deinen Turm zu bauen, wohingegen die schwarze Magie deinen Gegnern schadet. Die schwarze Magie erscheint jedoch nur, wenn du auf Normal oder Spezial spielst. Die Steuerung kann jederzeit im Pause-Menü angeschaut werden.

Rennen hat uns am meisten Spaß gemacht!

Die Erklärungen für die drei Modi Rennen, Überleben und Rätsel findest du entweder im Hauptmenü unter Hilfe oder immer vor jeder neuen Runde. Dafür musst du in den Einstellungen die Erklärungen aktivieren. Hier darfst du allerdings nicht zu viel erwarten - die Erklärungen sind sehr kurz gehalten. Unsere Tester*innen waren geteilter Meinung: Einerseits musst du nicht viel lesen, andererseits war Ausprobieren nötig, bis alles verstanden war.

Die Anleitungen sind sehr kurz. Wie findest du sie?
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Sehen

Tricky Towers hat verschiedene Elemente, die du jederzeit im Blick behalten musst. Dazu gehören natürlich dein eigener Turm, die herunterfallenden Ziegel und deine mögliche Magie. Manche unserer Tester*innen fanden die Elemente jedoch deutlich zu klein und es gibt keine Option sie zu vergrößern. Dann kann es schon mal schwer werden zu erkennen, welche Magie man zur Auswahl hat. Damit du besser erkennst, wo genau dein Ziegel landet, ist er umgeben von einem transparenten Lichtstrahl. Das ist zwar grundsätzlich eine super Hilfe, aber in unseren Gruppen hätten wir uns gewünscht, dass sich die Farbe oder Stärke des Lichtstrahls ändern lässt. 

Ansonsten ist es aber nicht nötig Farben voneinander zu unterscheiden, das Spiel ließ sich im Test auch problemlos im Schwarz-Weiß Modus spielen.

Der nächste Ziegel, deine Magie und die Herzen - Im Modus "Überleben" musst du viele Dinge im Auge behalten.
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Steuern

Tricky Towers erfordert nur wenige Tastenbefehle, was ein super Ausgangspunkt für eine barrierefreie Steuerung ist. Auch das Gameplay selbst empfanden unsere Tester*innen als nicht besonders anstrengend. Je nach Schwierigkeit ist allerdings schon Schnelligkeit und gutes Geschick gefragt. Durch die verschiedenen Modi war aber immer etwas passendes für uns dabei. Was fehlt ist jedoch die Möglichkeit, die Tastenbelegung zu verändern, das wäre noch eine wichtige Ergänzung, um das Spiel barrierefreier zu machen! Unsere Tester*innen hatten außerdem die Idee, die Zeit, in der die Ziegel herunterfallen, zu verlangsamen. Auf diese Weise müsste man die Tasten nicht so schnell drücken.

Du kannst dir jederzeit die Steuerung anschauen.
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Fazit

Mit seinen kurzweiligen Runden, der simplen Steuerung und dem einfachen Spielprinzip ist das Spiel grundlegend schon relativ zugänglich und die meisten unserer Jugendlichen hatten viel Spaß mit Tricky Towers. Im Test zeigte sich dann jedoch, dass wichtige Optionen, wie etwa Einstellungen zur Vergrößerung, Button Remapping und bessere Erklärungen fehlen. Ein Gamedesign mit wenig Barrieren, welches durch einige Einstellungsmöglichkeiten barrierefrei sein könnte.

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